Alter Beton, neues Holz - Einfamilienhaus von Gautschi Lenzin Schenker in Vordemwald

22.09.2020 Die Schweizer Gemeinde Vordemwald liegt in Aargau am größten zusammenhängenden Waldgebiet des Kantons. Auf einem Hanggrundstück mit Blick über das knapp 2.000 Einwohner große Dorf hat das Aarauer Büro Gautschi Lenzin Schenker Architekten einen Ersatzneubau entworfen. Die alte Bausubstanz erschien der Bauherrschaft nicht erhaltenswert, sie wünschte sich ein rohes atelierartiges Wohngebäude. Das bestehende Kellergeschoss konnte aber genutzt werden. Nach Ertüchtigung der Betondecke wurde anstelle des abgetragenen Obergeschosses eine minimalistisch anmutende, vorgefertigte Holzkonstruktion aufgesetzt. Der Neubau liegt kongruent auf dem Bestand auf, wodurch sich konstruktiv einfache Übergänge zwischen Altem und Neuem ergeben haben, wie die Architekten hervorheben. Er besteht aus lediglich drei verschiedenen Baumaterialien: Tannenholz, Beton und Chromstahl. Die Oberflächen sind unbehandelt. Auf alles Überflüssige habe man, nicht zuletzt aus Kostengründen verzichtet, erklären die Architekten. Die Innenräume liegen gegenüber dem Garten erhöht. Eingang, Wohn- und Essbereiche gehen fließend in einander über und lassen den Innenraum in Verbindung mit den Fensterflächen großzügig erscheinen.... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Alter Beton, neues Holz
 - Einfamilienhaus von Gautschi Lenzin Schenker in Vordemwald


22.09.2020
Die Schweizer Gemeinde Vordemwald liegt in Aargau am größten zusammenhängenden Waldgebiet des Kantons. Auf einem Hanggrundstück mit Blick über das knapp 2.000 Einwohner große Dorf hat das Aarauer Büro Gautschi Lenzin Schenker Architekten einen Ersatzneubau entworfen. Die alte Bausubstanz erschien der Bauherrschaft nicht erhaltenswert, sie wünschte sich ein rohes atelierartiges Wohngebäude. Das bestehende Kellergeschoss konnte aber genutzt werden. Nach Ertüchtigung der Betondecke wurde anstelle des abgetragenen Obergeschosses eine minimalistisch anmutende, vorgefertigte Holzkonstruktion aufgesetzt. Der Neubau liegt kongruent auf dem Bestand auf, wodurch sich konstruktiv einfache Übergänge zwischen Altem und Neuem ergeben haben, wie die Architekten hervorheben. Er besteht aus lediglich drei verschiedenen Baumaterialien: Tannenholz, Beton und Chromstahl. Die Oberflächen sind unbehandelt. Auf alles Überflüssige habe man, nicht zuletzt aus Kostengründen verzichtet, erklären die Architekten. Die Innenräume liegen gegenüber dem Garten erhöht. Eingang, Wohn- und Essbereiche gehen fließend in einander über und lassen den Innenraum in Verbindung mit den Fensterflächen großzügig erscheinen....

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